Dr. med. Clemens Beck
eMail: dr.beck(at)praxisgemeinschaft-martinstor(dot)deGesetzlich geforderte Angaben
- Bezirksärztekammer Südbaden
- Berufsordnung
- Zuständige KV
- Examensdatum und -ort: 21.10.1980, Freiburg im Breisgau
- Approbationsdatum und -ort: 04.11.1980, Regierungspräsidium Stuttgart
- KV-Nummer: 57 13 0 25
Geboren am 04.03.1955 in Freiburg im Breisgau. Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Approbation 1980. Promotion über ein Thema der Psychiatriegeschichte 1984. 1981 Assistent einer Inneren Abteilung, 1982-1983 im Rahmen des Grundwehrdienstes als Truppenarzt in Achern/Baden. 1983-1991 Ausbildung an der HNO-Universitätsklinik Freiburg, dabei seit 1988 in der Funktion eines Oberarztes.
Seit 1992 niedergelassener Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, Allergologie und Stimm- und Sprachstörungen; im Verbund mit meinen Praxiskollegen bin ich als Belegarzt am Lorettokrankenhaus tätig mit Durchführung aller gängigen ambulanten und stationären Operationen unseres Fachgebietes.Tätigkeitsschwerpunkte
Schwindelabklärung und -TherapieDie letzten Jahre meiner klinischen Tätigkeit war ich Leiter der Schwindelambulanz der HNO-Universitätsklinik. Dies erlaubte mir, umfangreiche Erfahrungen mit allen Formen des Schwindels zu erlangen und unsere Praxis modern und apparativ hochwertig auszustatten. Aufgrund der komplexen Schwindelabklärung wird der Patient nach einem Erstkontakt zu einer speziellen Schwindelsprechstunde einbestellt, um für alles weitere genügend Zeit und Raum zu haben.
Hörsturz-Therapie
Die Therapie des Hörsturzes ist aufgrund eines fehlenden Wirkungsnachweises jeder
eingesetzten Therapieform sehr problematisch und muß im Einzelfall abgewogen
werden. Üblicherweise wird eine Kombination von hochdosiertem Cortison und
Medikamenten zur Durchblutungsverbesserung eingesetzt. Man kann Cortison auch
direkt ins Mittelohr einbringen, von wo aus es direkt ins Innenohr diffundiert - also
unter Vermeidung von (Neben-)Wirkungen im ganzen Körper. Dies erscheint uns in
speziellen Fällen sinnvoll und deshalb bieten wir die intratympanale
Cortisonapplikation als Hörsturz-Therapie an.
Bei Verlaufsformen, die auf die konservative Behandlung nicht ansprechen, können wir die intratympanale Gentamicin-Behandlung durchführen. Nach über 20 Jahren Erfahrung und kontinuierlicher Weiterentwicklung dieser Therapie gilt sie als hochwirksam in der Kontrolle der Schwindelanfälle. Das Risiko einer Hörschädigung ist mittlerweile sehr gering. Es wird mittlerweile sogar versucht, die durch die Erkrankung selbst fortschreitende Schwerhörigkeit mittels der Gentamicin-Therapie aufhalten zu können.
Allergologische Abklärung in unserem Fachgebiet
Viele chronische Nasen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden haben eine
allergische Komponente; hier führen wir die entsprechende Abklärung durch
und geben Empfehlungen zur Therapie, sei diese konservativ oder operativ.
Da wir sowohl das konservative, als auch operative Spektrum der Ohren- erkrankungen vertreten, können wir nach entsprechenden Untersuchungen umfassend erläutern, beraten und ggf. auch operieren. Bei speziellen Frage- stellungen werden hochauflösende Computer- und Kernspintomogramme angefertigt, z.T. mit 3D-Rekonstruktionen, um auch "schwierigen" Fällen gerecht werden zu können.
Erkrankungen der Nasenhaupthöhle und der Nasennebenhöhlen
von der Behinderung der Nasenatmung bis hin zur ausgeprägten chronischen
Sinusitis können wir für jeden Schweregrad die individuell angemessene Therapie
vorschlagen; in Zusammenarbeit mit Radiologen werden Computer- und ggf.
Kernspintomogramme nach aktuellsten Standards angefertigt und auf jeden
Einzelfall hin interpretiert und in den Gesamtzusammenhang der Erkrankung
gestellt.
Dieses Krankheitsbild zeichnet sich aus durch eine Kombination von chronisch- polypöser Pansinusitis, endogenem Asthma bronchiale und einer sog. Aspirin-(ASS)- Intoleranz. Bei letzterer kommt es nach Einnahme von Aspirin oder anderen wirkungsgleichen Schmerzmitteln zu einer akuten Verschlechterung in den oberen oder unteren Atemwegen (Rötung und Jucken der Augen, Zuschwellen der Nase, Fließschnupfen, Nießreiz, Verengung der Bronchien bis hin zum Asthmaanfall). Die generell sehr hohe entzündliche Aktivität in den Atemwegsschleimhäuten kann durch eine sog. ASS-Desaktivierung vermindert werden, sodaß sie in Frage kommt bei Patienten, die trotz intensiver Therapie nicht gut "einzustellen" sind. Wir können auch einen Labortest durchführen lassen, der diese ASS-Intoleranz ohne die sonst notwendige Provokation (und das heißt gefahrlos ) nachweisen kann.
Konservative und operative Therapie der Erkrankungen
- des Kehlkopfes und der Stimmlippen
- der Speicheldrüsen und Lymphdrüsen
- und aller sonstigen Erkrankungen unseres Fachgebietes (mit Ausnahme von Krebserkrankungen)
Zunehmend von Bedeutung sind schlafbezogene Atemstörungen, vom aus- geprägten Schnarchen bis hin zum sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom; nach entsprechender Abklärung mit Schlafregistrierung stellen wir Ihnen ein integriertes, angepaßtes Therapiekonzept vor mit sowohl konservativen, als auch ggf. operativen Möglichkeiten. Über die jeweiligen Erfolgsquoten werden Sie umfassend informiert.
Durch unser Zusammenarbeiten sind viele Spezialkenntnisse über das gesamte Gebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vorhanden, und dieser Synergismus soll Ihnen als Patient besonders zu Gute kommen. Informieren Sie sich auf den Seiten dieser Homepage!